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Artikel
6. Aug 2026

Die Komfortzone von heute ist das Risiko von morgen.

by Johanna Schick und Saskia Block

Erfolgreiche Portfoliobestandteile werden selten grundsätzlich hinterfragt. Und Chancen, die vom aktuellen Erfolgspfad abweichen, werden selten wirklich in Erwägung gezogen. Im Sinne von "Never change a winning combination" erscheint wohl beides kontra-intuitiv.

Aber das kann sich rächen. Stephen Elop, damaliger CEO von Nokia, brachte es beim Verkauf der Handysparte auf den Punkt: „Wir haben nichts falsch gemacht, aber irgendwie haben wir verloren."

Von Effizienz zu strategischer Resilienz

Ist unser Portfolio auch morgen noch tragfähig? Resiliente Unternehmen stellen sich diese Frage, bevor der Markt sie dazu zwingt. Dafür werden Annahmen aktiv hinterfragt, das Portfolio kritisch geprüft und neue Chancen ausgeleuchtet.
Da niemand die eine konkrete Zukunft vorhersagen kann, müssen sich Unternehmen darauf einstellen, unter verschiedenen möglichen Entwicklungen handlungsfähig zu bleiben. Die zentrale Frage lautet deshalb: „Was wäre, wenn …?"

Die diffferent Lösung für strategische Resilienz: Der Future Readiness Check

Der Future Readiness Check ist ein strukturierter Stresstest für bestehende Angebote - einzelne Produkte, Services oder Features. Er verbindet die strategische Außenperspektive (Was verändert sich im Markt?) mit einer schonungslosen Innenperspektive (Was bedeutet das konkret für unser Businessmodell?).

Für den Future Readiness Check nutzen wir bewährte Tools des Strategic Foresight. Dabei werden Portfolioelemente systematisch unterschiedlichen Zukunftsentwicklungen ausgesetzt. Technologische Entwicklungen, regulatorische Veränderungen, neue Kundenbedürfnisse oder geopolitische Verschiebungen werden gezielt daraufhin geprüft, welche Auswirkungen sie auf bestehende Angebote haben.

Entscheidend ist nicht, welche Zukunft eintritt. Wichtiger ist die Frage: Sind wir für unterschiedliche Zukunftsentwicklungen gut aufgestellt? Welche Entwicklungen bedrohen das bestehende Geschäft, und wo liegen ungenutzte Chancen? Erst im Belastungstest zeigt sich, wo Portfolioelemente stabil bleiben, wo Schwachstellen lauern und welche Handlungsoptionen sich daraus ableiten.

Das Ergebnis: Eine handlungsrelevante Portfoliolandkarte

Am Ende steht eine glasklare Einordnung: Elemente, die in fast allen Zukünften robust funktionieren und weiterhin Wert stiften – die Adaptive Champions. In Segmente, die heute profitabel sind, aber bei bestimmten technologischen oder regulatorischen Kipppunkten an Relevanz verlieren könnten – die Assets at Risk. In Produkte oder Dienstleistungen, die unter zukünftigen Bedingungen obsolet, ineffizient oder überholt werden – die Redundant Assets. Und in jene Kundenbedürfnisse oder Marktchancen, für die das Portfolio heute noch keine Antwort bereithält – die White Spots.

Resilienz ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis davon, das eigene Portfolio rechtzeitig und mutig in Frage zu stellen, bevor es der Markt tut.

Neugierig, wie Euer Portfolio im Stresstest abschneidet? Wir auch!
Lasst uns in einem unverbindlichen, 30-minütigen Kennenlerngespräch herausfinden, ob der Future Readiness Check das Richtige für Euch ist. Kurze Nachricht an hello[@]diffferent.de und Registrierung unten reicht aus!